Prognoseeinbruch in den Schulferien
Prognoseeinbruch in den Schulferien
Unsere Filiale liegt in einer Straße mit viel Laufkundschaft von der Schule nebenan. Wie bildet ihr den Einbruch in den Ferien für die Prognose ab, fester Faktor oder eigenes Profil?
Re: Prognoseeinbruch in den Schulferien
Ursache ist der Wegfall der schulgebundenen Fußgängerfrequenz, also kein allgemeiner Saisoneffekt sondern ein standortspezifischer Frequenzbruch bei Mittags- und Impulsartikeln. Ein fester pauschaler Faktor unterschätzt Wochentag und Warengruppe und führt zu Überbeständen. Lege deshalb ein eigenes Profil für schulnahe Filialen an. Pflege im DWH eine Kalendertabelle mit Ferienflag je Bundesland und Verknüpfung auf Filiale über Store-Dimension mit Attribut Lage_Typ. Definiere die Kennzahl Absatz je Frequenzstunde statt nur Tagesabsatz, um Feiertagsverzerrung zu trennen. Berechne per SQL den Ferienabschlag je Wochentag und Warengruppe als Median der letzten sechs Ferienperioden im Verhältnis zu den vier Vorwochen. Prüfe per Backtest mit MAPE und Bias, ob Frischeabschriften sinken und Out-of-Stock stabil bleibt, und aktualisiere das Profil jährlich.