Feiertagsverschiebung verzerrt WG-Vergleich - wie bereinigt ihr?

Umsatzentwicklung nach Warengruppen.
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aklein
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Feiertagsverschiebung verzerrt WG-Vergleich - wie bereinigt ihr?

Beitrag von aklein »

In unserem Monatsreporting für Süßwaren und Saisonartikel verzerrt die bewegliche Feiertagslage regelmäßig den Vorjahresvergleich auf Warengruppenebene. Fällt Ostern wie dieses Jahr in den April statt März, bricht der März-Umsatz optisch ein, während der April überproportional wächst. Kumuliert passt es, aber auf Monatssicht führt das zu Fehlinterpretationen im Einkauf. Arbeitet ihr mit einem kalenderbereinigten WG-Umsatz auf Basis von Verkaufstagen und Feiertagskalender, nutzt ihr gleitende Saisonperioden wie März plus April zusammengefasst, oder rechnet ihr den Effekt über ein normiertes Saisonfenster heraus? Wie bildet ihr das im DWH ab, ohne die Originalbuchungen zu verlieren?
staylor
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Re: Feiertagsverschiebung verzerrt WG-Vergleich - wie bereinigt ihr?

Beitrag von staylor »

Ursache ist die starre Monatsscheibe gegen ein wanderndes Saisonereignis. Ostern verlagert Vor- und Nachkäufe für Süßwaren komplett, der Monat vergleicht also unterschiedliche Saisonphasen. Wir lassen die Originalbuchungen im DWH unangetastet und lösen das über die Datumsdimension plus Kennzahlsteuerung. Die Datumstabelle erhält Verkaufstagskennzeichen, Feiertagskalender, Ostersonntag als Referenz und ein Feld Saisonfenster_ID, etwa KW 10 bis 17 oder minus 21 bis plus 7 Tage um Ostern. Daneben führen wir zwei Kennzahlen: WG-Umsatz gebucht nach Belegdatum und WG-Umsatz kalenderbereinigt als Umsatz je Verkaufstag mal Normtage oder als Summe über das Saisonfenster. Für den Einkauf berichten wir März plus April kumuliert und zusätzlich das normierte Osterfenster Vorjahr gegen aktuell per SQL-Join über Saisonfenster_ID statt Monat. Prüfschritte sind Abstimmung der Fenstersumme gegen gebuchte Summe, Kontrolle der Verkaufstage und YoY-Plausibilisierung auf Artikel- statt nur WG-Ebene.
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