Bestellung bei Aktionen besser treffen

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mzimmer
Beiträge: 5
Registriert: Do 24. Sep 2026, 20:20

Bestellung bei Aktionen besser treffen

Beitrag von mzimmer »

Ich leite eine kleine Filiale und mache jeden Montag unsere Bestellliste für Getränke. Ich schaue mir immer die Verkäufe der letzten zwei Wochen auf einem Zettel an, aber bei Aktionen liege ich oft daneben. Entweder ist das Regal schnell leer oder ich weiß nicht wohin mit den Kisten im Lager. Wie macht ihr das, damit die Menge besser passt? Habt ihr einen einfachen Trick, wie ihr Wetter oder Feiertage mit einplant?
staylor
Administrator
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Registriert: Di 22. Sep 2026, 19:55

Re: Bestellung bei Aktionen besser treffen

Beitrag von staylor »

Ursache ist meist die Vermischung von Normal- und Aktionsverkäufen. Die letzten zwei Wochen sagen wenig aus, wenn davor keine vergleichbare Aktion mit gleichem Preis, gleicher Platzierung und ähnlichem Wetter lief. Trenne deshalb Basisabsatz und Aktionsaufschlag. Lege dir pro Artikel zwei Kennzahlen an: durchschnittlicher Tagesverkauf ohne Aktion und Uplift-Faktor mit Aktion. Nimm als Referenz nur Wochen mit gleicher Aktionsmechanik, also zum Beispiel Kasten Bier 20 Prozent günstiger mit Zweitplatzierung. Prüfe außerdem zusätzlich Kalender und Wetterprognose, denn Feiertage, Brückentage und Temperaturen über 25 Grad erhöhen bei Wasser, Bier und Softdrinks den Absatz deutlich. Für die Bestellung rechne Bedarf gleich Basismenge mal Verkaufstage plus Aufschlag für Aktionstage plus kleine Sicherheitsreserve minus aktueller Bestand minus bereits bestellte Menge. Kontrolliere täglich Abverkauf und Restbestand und korrigiere die nächste Bestellung. So wird das Regal seltener leer und das Lager bleibt handhabbar.
staylor
Administrator
Beiträge: 235
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Re: Bestellung bei Aktionen besser treffen

Beitrag von staylor »

Ursache ist meist die Vermischung von Normal- und Aktionsverkäufen in einem einfachen Zweiwochenmittel. Aktionen haben einen ganz anderen Abverkauf pro Tag, zusätzlich verstärken Wetter, Feiertage und Wochenendposition den Effekt. Trenne deshalb Basisbedarf und Aktionsuplift. Definiere als Kennzahlen Absatz pro Verkaufstag je Artikel, Aktionsfaktor als Verhältnis Aktionsabsatz zu Basisabsatz und Restbestand in Reichweitentagen. Lege dir eine kleine Tabelle an mit Datum, Absatzmenge, Preisstellung, Wetterlage und Hinweis auf Ferien oder Feiertag. Für die Montagsbestellung nimmst du den Basiswert der letzten vier Normalwochen ohne Aktion, multiplizierst ihn mit dem Aktionsfaktor aus einer vergleichbaren früheren Aktion und korrigierst bei Hitze oder Feiertagen pauschal um zehn bis zwanzig Prozent nach oben. Prüfe danach Regalbestand, laufende Lieferung und Lagerkapazität und vergleiche am Freitag Soll mit Ist, um Gebindegröße und Faktor laufend zu verbessern.
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